Datenschutz

Datenschutzerklärung für die Online-Beratung vom Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch

Wir nehmen den Schutz der persönlichen Daten sehr ernst und befolgen die in Deutschland gültigen Datenschutzgesetze. Diese stehen in der Datenschutzgrundverordnung – abgekürzt DSGVO.
Im folgenden Text erklären wir, was personenbezogene Daten sind, welche personenbezogenen Daten wir im Rahmen der Online-Beratung, bei einem E-Mail-Kontakt oder bei einem Besuch unserer Webseite speichern und wie wir mit den personenbezogenen Daten insgesamt umgehen.
Wer Fragen dazu hat, kann uns auch gerne anrufen oder schreiben.  

Was sind personenbezogene Daten?

Daten sind immer dann personenbezogen, wenn sie eindeutig einer natürlichen Person zugeordnet werden können oder diese Zuordnung indirekt erfolgen kann.
Anders gesagt:
Personenbezogene Daten sind alle Informationen, mit denen eine natürliche Person erkannt oder vielmehr identifiziert werden kann. Natürliche Personen sind alle Menschen von ihrer Geburt an.
Das sind Beispiele für personenbezogene Daten:
Name, Adresse, Online-Kennungen, Augenfarbe, Haarfarbe, Hautfarbe oder andere besondere Merkmale, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität sind.
Es gibt auch besondere Kategorien personenbezogener Daten. Dazu gehören beispielsweise die Verarbeitung genetischer und biometrischer Daten zur eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person, Gesundheitsdaten sowie Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung.

Sind personenbezogene Daten für die Beratung wichtig?

Nein. Bei unserer Beratung am „Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch“ ist die Angabe von personenbezogenen Daten nicht wichtig. Das gilt sowohl für die Beratung am Telefon als auch für die Online-Beratung. Wir empfehlen allen Nutzer:innen, darauf zu verzichten, soweit dies möglich ist.

Wer ist für den Datenschutz unserer Online-Beratung verantwortlich?

Das „Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch“ ist ein Angebot von N.I.N.A. e.V. - einem eingetragenem Verein mit Sitz in Kiel. Als Träger ist N.I.N.A. e.V. verantwortlich für den Datenschutz. Das steht auch im Artikel 4 Absatz 7 der DSGVO.

Die Kontaktdaten von N.I.N.A. sind:     

N.I.N.A. e.V. (eingetragener Verein)
Dänische Straße 3-5
D - 24103 Kiel
Telefon: 0431 - 705 350 15 (Verwaltung)
Telefax: 0431 - 705 350 18 Internet: www.nina-info.de

Alle Personen, die unser Angebot nutzen, haben das Recht, jederzeit Auskunft über die Herkunft, den Empfänger und den Zweck der gespeicherten personenbezogenen Daten von uns zu bekommen. Sie können auch verlangen, dass personenbezogene Daten von uns berichtigt, gesperrt oder gelöscht werden. Um alle diese Anliegen kümmert sich unsere Datenschutzbeauftragte. Diese ist unter folgender E-Mail-Adresse zu erreichen: datenschutz@nina-info.de.

Ausführliche Informationen zu diesem Punkt finden sich auch nochmal am Ende der Datenschutzerklärung.

Welche Daten speichern wir, wenn eine Person sich bei uns für die Online-Beratung registriert?

Um die Online-Beratung in Anspruch nehmen zu können, müssen sich die Nutzer:innen registrieren und ein Nutzer-Konto anlegen.  

Wir wollen so wenig personenbezogene Daten wie möglich erheben. Daher erfolgt die Registrierung mit einem Benutzernamen und Passwort. Die Angabe der E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wir empfehlen zudem, sich einen Benutzernamen zu wählen, der mit dem richtigen Namen nichts zu tun hat.

Über das Nutzer-Konto können wir uns mit den Nutzer:innen Nachrichten schicken. Die von den Nutzer:innen angegebenen Daten werden nur für den Zweck der Nutzung des Angebotes verwendet. Die im Rahmen der Registrierung gespeicherten Daten geben wir nicht an Dritte weiter, solange dies nicht für die Erfüllung des Vertragszweckes erforderlich ist.

Folgende Daten werden gespeichert:

(1) Der selbst gewählte Benutzername
(2) Zeitpunkt der Registrierung
(3) E-Mail-Adresse (Angabe freiwillig)
(4) IP-Adresse

sowie weitere personenbezogenen Angaben, welche die Nutzer:innen im Rahmen der Beratung oder im Videochat mitteilen. An dieser Stelle empfehlen wir nochmals, möglichst wenige oder keine personenbezogenen Daten zu übermitteln. Für die Beratung benötigen wir diese nicht.
Wenn wir für die statistische Auswertung weitere Daten erheben wollen, stimmen wir dies im Rahmen der Beratung mit den Nutzer:innen ab.
Um sich registrieren zu können, müssen die Nutzer:innen der Datenschutzerklärung und unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen zustimmen – siehe auch Artikel 6 Absatz 1 (a) DSGVO.

Noch ein wichtiger Hinweis:

Unsere Beratung ist vertraulich und wir geben keine Daten weiter. Es gibt aber Ausnahmen: Wenn uns Nutzer:innen konkret ankündigen, sich selbst oder andere töten zu wollen oder ihnen Gewalt anzutun, behalten wir uns vor, die Behörden einzuschalten. Wer damit nicht einverstanden ist, sollte unsere Beratung nicht in Anspruch nehmen.
Es ist jederzeit möglich, dass Nutzer:innen der Datenverarbeitung widersprechen und wir das Benutzer-Konto löschen. 

Welche Daten speichern wir, wenn uns eine Person eine E-Mail über mail@nina-info.de schreibt?

Wenn uns eine Person eine E-Mail schreibt, speichern wir: 

(1) den Namen
(2) das Datum der Kontaktaufnahme
(3) die E-Mail-Adresse und auch
(4) alle weitere Daten, die in der E-Mail angegeben werden 

Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist hier Artikel 6 Absatz 1 (b) DSGVO und Artikel 6 Abs. 1 (f) DSGVO. 

Die an uns übermittelten Daten verwenden wir lediglich für den E-Mail-Kontakt mit den Nutzer:innen. Wir geben die Daten nicht an Dritte weiter. Wir löschen die Daten, wenn sie für den Zweck der Kontaktaufnahme nicht mehr benötigt werden. Das heißt konkret: Wir löschen die Daten, wenn der Austausch per E-Mail beendet ist und wir das Anliegen der Nutzer:innen vollständig bearbeitet haben.  

Alle Menschen, die uns eine E-Mail schreiben, können Ihre Einwilligung zur Verarbeitung Ihrer Daten widerrufen. Wer das möchte, wendet sich an datenschutz@nina-info.de. Im Falle eines Widerrufs werden wir alle personenbezogenen Daten, die zum Zweck der Kontaktaufnahme gespeichert wurden, löschen. 

Welche Daten speichern wir, wenn uns eine Person anruft?

Wenn uns eine Person über unsere Verwaltungsnummer anruft, speichern wir die Telefonnummer. So können wir die Anfrage bearbeiten. Ist die Rufnummer unterdrückt, wird sie uns auch nicht übermittelt. Die Anrufenden entscheiden freiwillig, was sie uns mitteilen. Wir verarbeiten sämtliche Informationen, die uns die Person am Telefon mitteilt, sofern die Person dem zustimmt und einwilligt. Das entspricht Artikel 6 Absatz 1 (a) DSGVO. 

Wenn uns eine Person über das „Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch“ anruft, sehen wir die Rufnummer grundsätzlich nicht. Wir arbeiten mit dem Telekommunikationsunternehmen dtms zusammen, welches die eingehenden Telefonanrufe anonymisiert. Personenbezogene Daten, die uns die Anrufenden am Hilfe-Telefon mitteilen, notieren und speichern wir nicht. 

Welche Daten speichern wir, wenn Personen unsere Webseite aufrufen und besuchen?

Wenn eine Person unsere Webseite besucht, erfassen wir von dieser Person automatisch sogenannte Nutzungs-Daten (LOG-Dateien). Das ist so festgelegt. Der Speicherung von Nutzungs-Daten kann nicht widersprochen werden. Die Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung dieser Daten ist Artikel 6 Abs. 1 e) in Verbindung mit § 5 BSI-Gesetz.

Zu den Nutzungs-Daten gehören:

(1) Informationen über den Browsertyp und die verwendete Version
(2) Informationen über das Betriebssystem
(3) Datum und Uhrzeit des Besuchs
(4) Webseiten, von denen die Personen auf unsere Internetseite gelangen
(5) Webseiten, die von den Personen über unsere Webseite aufgerufen werden

Warum erheben wir Nutzungs-Daten?

Wir erheben diese Daten, um herauszufinden, wie oft und über welche technischen Wege unsere Webseite besucht wird. Diese Information ist für uns wichtig, um die Webseite an das Nutzungsverhalten und die Nutzungsgewohnheiten der Nutzer:innen anzupassen. Um ein Beispiel zu geben: Nur mit Hilfe der gesammelten Nutzungs-Daten können wir dafür sorgen, dass es bei dem Großteil der Nutzer:innen nicht zu Darstellungsfehlern kommt oder dass wichtige Inhalte nicht übersehen werden. Kurzum: Die Verarbeitung dieser Daten benötigen wir, um unser Angebot möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, ohne dass technische Probleme auftreten – siehe auch Artikel 6, Absatz 1 (f) DSGVO.

Wo speichern wir die Nutzung-Daten?

Die erhobenen Daten werden in der sogenannten Logdatei unseres Systems gespeichert. Die Logdatei ist eine Datei, in der alle Prozesse, die in unserem Computer- und Netzwerksystem ablaufen, protokolliert werden. Eine andere Bezeichnung ist daher auch Protokolldatei. 

Werden auch andere Daten beim Besuch der Webseite gespeichert?

IP-Adressen oder andere Daten, die eine konkrete Zuordnung zu den Nutzer:innen ermöglichen, bleiben geschützt beim Besuch unserer Webseite. Das heißt: Diese Daten erfassen wir nicht, wenn eine Person unsere Webseite besucht.
Auch wichtig zu wissen: Wir speichern die Nutzungs-Daten nicht zusammen mit anderen personenbezogenen Daten der jeweiligen Nutzer:innen ab.

Und was ist mit Cookies?

Um unsere Webseite zu verbessern, setzen wir auch sogenannte Cookies ein. Bei Cookies handelt es sich um kleine Textdateien, die beim Besuch der Webseite im Internetbrowser der Nutzer:innen gespeichert werden. Die Cookies ermöglichen somit die Wiedererkennung des Internetbrowsers. In den Cookies werden folgende Daten gespeichert und übermittelt:

(1) Browser-Typ/-Version
(2) Verwendetes Betriebssystem
(3) Region, in welcher sich die Nutzer:innen in das Internet eingewählt haben
(4) Uhrzeit und Land der Serveranfrage
(5) Anzahl der Besuche auf unserer Seite
(6) Webseiten, die vom System der Nutzer:innen über unsere Website aufgerufen werden

Nicht hiervon betroffen sind die IP-Adressen der Nutzer:innen oder andere Daten, die eine Zuordnung der Nutzer:innen ermöglichen. Eine Speicherung Cookies zusammen mit anderen personenbezogenen Daten der Nutzer:innen findet nicht statt. Die Dauer der Speicherung beträgt 2 Jahre.
Es ist möglich, die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung der Browser-Software zu verhindern. Wir weisen jedoch darauf hin, dass in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Webseite vollumfänglich genutzt werden können.

Wie lange werden Daten gespeichert?

Nutzungs-Daten speichern wir nicht länger als 30 Tage und löschen sie anschließend.
Personenbezogene Daten, die uns per E-Mail, in der Online-Beratung oder am Telefon erreichen speichern wir zweckgebunden so lange, wie wir sie jeweils benötigen und löschen sie anschließend.
Wenn eine Person ihr Benutzer-Konto bei uns löscht, werden die Daten auch im Backend nach einem Monat gelöscht. 

Welche Rechte haben die Nutzer:innen?

Personen, von denen wir personenbezogene Daten verarbeiten, werden in der DSGVO als „Betroffene“ bezeichnet.
Betroffenen im Sinne der DSGVO stehen folgende Rechte zu: 

(1) Art. 15 DSGVO - Betroffene können Auskunft über die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten verlangen. Insbesondere können sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen.

(2) Art. 16 DSGVO - Betroffene können unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen.

(3) Art. 17 DSGVO - Betroffene können die Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten verlangen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

(4) Art. 18 DSGVO - Betroffene können die Einschränkung der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben.

(5) Art. 20 DSGVO - Betroffene können ihre personenbezogenen Daten, die sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen verlangen.

(6) Art. 7 Abs. 3 DSGVO - Betroffene können ihre einmal erteilte Einwilligung jederzeit gegenüber uns widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen.

(7) Art. 77 DSGVO - Betroffene können sich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren. In der Regel können sie sich hierfür an die Aufsichtsbehörde Ihres üblichen Aufenthaltsortes oder Arbeitsplatzes oder unseres Geschäftssitzes wenden.

(8) Widerspruchsrecht

Sofern personenbezogenen Daten auf Grundlage von berechtigten Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO verarbeitet werden, haben Betroffene das Recht, gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten einzulegen, soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben oder sich der Widerspruch gegen Direktwerbung richtet. Im letzteren Fall haben sie ein generelles Widerspruchsrecht, das ohne Angabe einer besonderen Situation von uns umgesetzt wird.

Möchten Sie von Ihrem Widerrufs- oder Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine E-Mail an datenschutz@nina-info.de.